Nachrichten

Herr Tristan Vogler verlässt den Kirchenvorstand

In der Septembersitzung des Kirchenvorstands hat Tristan Vogler seinen Rücktritt vom Kirchenvorstand mitgeteilt. Aus beruflichen Gründen wird er für längere Zeit nach München ziehen. Tristan Vogler wird, wenn es terminlich möglich ist, noch offiziell im Gemeindegottesdienst aus dem Amt verabschiedet. Er wird weiterhin der Gemeinde verbunden bleiben und nach seinen „Lehr- und Wanderjahren“ sich wieder nach Wiesbaden orientieren.

An dieser Stelle sei ihm für sein Engagement im Kirchenvorstand sehr herzlich gedankt.

Eberhard Busch

01.10.2017
by Öffentlichkeitsarbeit
OB Sven Gerich nimmt an Kinderratssitzung teil

Sehnsüchtig erwarten sie ihn, den „Chef von Wiesbaden“. Lange haben sie drüber gesprochen, was ein Chef solch einer großen Stadt überhaupt macht, welche Themen sie mit ihm besprechen wollen. Jetzt ist er da – Oberbürgermeister Sven Gerich. Wie Demokratie in einer Kindertageseinrichtung funktioniert – das will er miterleben: Elf Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Matthäus im Hollerborn-Viertel sitzen um einen großen Tisch im Gemeindehaus. Die Leitung des Kinderrats hat Kita-Leiterin Leona Rämsch. Es geht um Müll, um tote Käfer, Katzenmist im Sandkasten und die Einrichtung einer neuen Spielecke.

Ob sich denn die städtische Müllabfuhr auch um den Müll vor der Kita kümmern könnte, wollen die Kinder wissen, die sich schon lange über wahllos Weggeworfenes vor ihrer Einrichtung ärgern. Gerich verspricht, die Kosten für einen Mülleimer zu übernehmen, wenn sich die Kita dann im Gegenzug um die regelmäßige Leerung kümmert. Und auch beim Problem Katzenmist im Sandkasten will der OB der Einrichtung unter die Arme greifen: „Wenn Sie eine Abdeckung für den Sandkasten anschaffen, unterstützen wir das finanziell gerne“, verspricht er.

Und dann plaudert Sven Gerich noch ein bisschen aus dem Nähkästchen: „Chef-Sein“ mache ihm Spaß – vor allem in Wiesbaden. 5000 Menschen arbeiten bei ihm, also bei der Stadt oder in städtischen Betrieben. Für sechs Jahre sei er gewählt und wenn er Glück habe, dann wird er vielleicht auch noch mal wiedergewählt. Er habe zwar keine Kinder, aber einen Hund, der Bobby heißt. Einsetzen wolle er sich als Oberbürgermeister zum Beispiel dafür, dass alle Familien Wohnungen in Wiesbaden finden. Außerdem will er neue Kitas bauen. „Das ist eine große Aufgabe, denn neue Kitas sind teuer“, erklärt er den Kindern. Ob er denn auch in einer Partei sei und wo er denn wohne, wollen die Kinder wissen, was Gerich bereitwillig beantwortet.

Der Oberbürgermeister zeigt sich an diesem Vormittag interessiert und konzentriert, beantwortet alle Fragen und schaut sich in Ruhe die Einrichtung an, durch die ihn drei Kita-Kinder führen. Dass Kinder früh erleben, wie Demokratie funktioniert, findet er wichtig und auch, dass sie erleben, dass Demokratie zwar schön ist, aber auch sehr viel Arbeit macht. Gerich: „Es ist klasse, dass die Kinder bei der Mitarbeit im Kinderrat sehen, warum Dinge manchmal nicht so schnell gehen oder warum manche Dinge überhaupt nicht gehen.“

Foto und Text: Andrea Wagenknecht/Ev. Dekanat Wiesbaden

11.07.2017
by Öffentlichkeitsarbeit
Gemeindebrief Sommer 2017 ist online erhältlich

Der Gemeindebrief Sommer 2017 steht ab sofort zum Download bereit. Hier finden Sie ihn.

02.07.2017
by Axel Koßwig
Pfarrer Birke wurde in sein Amt eingeführt

Sollten im Wiesbadener Ortsteil Hollerborn rund um die Daimlerstraße nun öfters die Töne eines Dudelsacks durch die Straßen hallen, dann ist es nicht eine Delegation schottischer Musiker, sondern der neue Pfarrer der evangelischen Matthäuskirchengemeinde: Richard Birke. Der Theologe ist zwar gebürtiger Darmstädter, aber dennoch passionierter Dudelsackspieler. Im Gottesdienst zu seiner Einführung führte er lautstark vor, dass sich mit dem schottischen Nationalinstrument auch evangelische Kirchenlieder wunderbar spielen lassen.
Dekan Dr. Martin Mencke erklärte im Hinblick auf das ungewöhnliche Talent seines Kollegen: „Ein Pfarrer, der mit dem Dudelsack einzieht, der bringt ja schon mal viel mit. Und er wisse vielleicht auch, woher der Wind weht“, spielte Mencke auf das imposante Pfeifinstrument an. „Anders als die Luft im Dudelsack lässt sich Gottes Geist allerdings nicht einfach in einem Luftsack einschließen.“ Er wünschte Pfarrer Richard Birke, dass es ihm dennoch gelingen würde, diesen Geist zu hören und zu spüren: „Sei aufmerksam, stärke und unterstütze die Menschen – und webe deine eigen Melodie in den Klang der neuen Gemeinde ein.“
Der 52-jährige Birke bringt eine Fülle von Erfahrungen mit: Er war viele Jahre Gemeindepfarrer – auf dem Land wie in der Großstadt –, Schulpfarrer, Online-Pfarrer, hat ein Praktikum bei einer Versicherung absolviert und als Hauspfleger gearbeitet. „Wir freuen uns, dass du, lieber Richard Birke, nun den Weg zu uns nach Wiesbaden gefunden hast und die Matthäusgemeinde mit allem, was du mitbringst, bereichern wirst“, so Mencke.

Der 52-Jährige tritt die Nachfolge von Pfarrerin Sandra Jost an. Mit der Ausschreibung der Pfarrstelle für die Wiesbadener Matthäusgemeinde hat sich für Birke zum richtigen Zeitpunkt eine Tür geöffnet: „Im Frankfurter Norden hatte ich zwei halbe Gemeindepfarrstellen – es war ein hoher Organisationsaufwand und viel Fahrerei. Ich freue mich jetzt auf das Miteinander in der Matthäusgemeinde, auf die pfarramtlichen Arbeitsfelder, die Präsenz im Stadtteil und den Religionsunterricht.“ Darüber hinaus fühle er sich im Pfarrhaus mitten im Grünen dank der vielen Sittiche manchmal wie am Amazonas. Die Matthäusgemeinde habe er bis jetzt als eine lebendige Kirchengemeinde wahrgenommen: „Es war hier ein guter Start, die Menschen sind herzlich und die Freude darüber, dass die Vakanz jetzt beendet ist, war stets zu spüren.“
In Zeiten schneller Veränderungen sieht Birke es als Herausforderung, Gemeinde und Kita theologisch und seelsorgerlich zu begleiten. Wichtig sind ihm außerdem die Kooperation mit den Nachbargemeinden, die Ökumene und die gute Vernetzung im Stadtteil.

Richard Birke ist in Darmstadt geboren und aufgewachsen und hat in Frankfurt, Hamburg und Edinburgh evangelische Theologie studiert. Seine erste Stelle nach seinem Vikariat in Offenbach-Rumpenheim hat er im Odenwald angetreten. Anschließend folgten Stationen in Schwalbach und Frankfurt.

Text/Foto: Andrea Wagenknecht/Ev. Dekanat Wiesbaden

12.06.2017
by Öffentlichkeitsarbeit
Pfarrstelle neu besetzt
Hier finden Sie die offizielle Bekanntgabe des Kirchenvorstandes. 29.01.2017
by Öffentlichkeitsarbeit
Bewerberliste eröffnet

In der am Mittwoch, 14. Dezember 2016 stattgefundenen Sondersitzung des Kirchenvorstandes hat der Dekan Dr. Martin Mencke die Bewerberliste um die vakante Pfarrstelle eröffnet. Obwohl es nur einen Bewerber gibt, wurde in Kirchenvorstandssitzung beschlossen, das Bewerbungsverfahren zu eröffnen. Hierzu wird der Bewerber am 22. Januar 2017 um 10.00 Uhr in der Matthäuskirche einen Gottesdienst halten. Im Anschluss an den Gottesdienst findet im Gemeindehaus eine Gemeindeversammlung statt, in der sich der Bewerber der Gemeinde vorstellt. Es können Fragen aus der Gemeinde an den Bewerber gestellt werden.

15.12.2016
by Öffentlichkeitsarbeit
Pfarrerin Jost verabschiedet

Nach nur einem Jahr und acht Monaten verlässt Pfarrerin Sandra Jost die Matthäuskirchengemeinde in der Daimlerstraße bereits wieder. „Sandra Jost wird die Landeskirche wechseln und in Zukunft in der Evangelischen Kirche von Kurhessen und Waldeck tätig sein. Ihr Lebensgefährte hat wenig Aussicht, nach seinem Vikariat dort eine Stelle in unserer Landeskirche zu bekommen und daher ein Angebot der Kurhessischen Kirche angenommen“, erklärt Kirchenvorsteher Eberhard Busch die Umstände, die dazu geführt haben, dass Sandra Jost nun in Bad Salzschlirf ihre neue Stelle zum 1. November antreten wird.

Die Zusammenarbeit in der Gemeinde, so bekräftigten alle beim Verabschiedungsgottesdienst, sei außerordentlich gut gewesen. „Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, denn ich habe hier Menschen kennen gelernt, die mir ans Herz gewachsen sind und mit denen ich hier sehr gerne zusammengearbeitet habe“, erklärte Sandra Jost. Da sie am Tag des Erntedankfestes verabschiedet wurde, wählte sie in ihrer Predigt auch Parallelen zum „Säen und Ernten“ und gab der Hoffnung Ausdruck, dass manches Saatkorn, das sie gelegt habe, auch in Zukunft noch aufgeht und gedeiht. Während ihrer Zeit in der Matthäuskirchengemeinde habe diese ihr 50-jähriges Jubiläum feiern können, ein Fest, an das sie gerne zurückdenke. Auch die Kita wurde 50 Jahre alt. Zudem wurde ein neuer Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt und ein neuer Chor habe sich gegründet. Akzente gesetzt hat Sandra Jost auch bei der Ansprache von Kindern und Familien. Mit der Puppe „Lotta“, die auch im Erntedankgottesdienst eine Rolle spielte, hat sie für die Kinder eine Identifikationsfigur entwickelt, die ihnen gefällt und sie mit der Kirche verbindet. „Lotta bleibt hier und wird weiterhin die Stellung im Pfarramt halten“, versprach die Pfarrerin. „Vielleicht gibt es ja Eltern aus der Familienkirche oder Erzieherinnen aus der Kita Matthäus, die sie ab und zu mit zum Gottesdienst nehmen.“

Dekan Martin Mencke, der Sandra Jost offiziell aus ihrem Dienst in der Matthäusgemeinde entließ, würdigte ihre „energische und einfühlsame Arbeit“ und dankte ihr für ihren Einsatz in der Gemeinde. Das taten auch Kirchenvorsteher Eberhard Busch sowie Vertreter von Nachbargemeinden und weitere dankbare Mitchristen. Dekan Mencke versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Stelle möglichst schnell neu besetzt werde.

Anja Baumgart-Pietsch

04.10.2016
by Öffentlichkeitsarbeit
Pfarrerin Jost verlässt die Gemeinde

Liebe Gemeinde,

ich muss Ihnen leider mitteilen, dass ich die Matthäuskirchengemeinde nach kurzer Zeit schon wieder verlassen werde. Zum 31.10.2016 gebe ich die Inhaberschaft meiner Pfarrstelle zurück, und ab 1. November beginne ich meinen Dienst als Pfarrerin in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in der Kirchengemeinde Bad Salzschlirf – Großenlüder im Kirchenkreis Fulda.

Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, denn ich habe in den knapp zwei Jahren hier Menschen kennengelernt, die mir ans Herz gewachsen sind und mit denen ich sehr gerne zusammengearbeitet habe. Ich weiß auch, dass es für die Gemeinde nicht einfach ist, sich nach so kurzer Zeit schon wieder auf einen Abschied und eine Veränderung einzustellen.

Ich habe mich zu diesem Wechsel aus privaten Gründen entschlossen. Mein Partner hat in der kurhessischen Kirche sein Vikariat absolviert und kann zum 1. November ebenfalls eine Pfarrstelle im Kirchenkreis Fulda antreten. Wir freuen uns sehr auf diese gemeinsame Perspektive - auch wenn der Abschied hier schwer fällt.

Der Termin meiner Verabschiedung aus der Matthäuskirchengemeinde wird demnächst bekanntgegeben, und auch im Gemeindebrief werde ich mich noch ausführlicher von Ihnen verabschieden.

Herzliche Grüße,

Pfarrerin Sandra Jost

07.09.2016
by Öffentlichkeitsarbeit
Neuzugang im Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand der Matthäuskirchengemeinde hat Zuwachs bekommen: Im Gottesdienst am Ostersonntag wurde Herr Michael Koch von Pfarrerin Jost in sein Amt als Kirchenvorsteher eingeführt. Der Kirchenvorstand hatte Herrn Koch mit Wirkung zum 01.03.2016 nachberufen.

28.03.2016
by Öffentlichkeitsarbeit
Osternacht – keine Nacht wie jede andere

Der Ostersonntag beginnt traditionell früh in der Matthäusgemeinde, dieses Jahr dank der Zeitumstellung sogar sehr früh…

Trotz der kurzen Nacht fanden sich um kurz vor sechs Uhr bereits gut 60 Menschen im Schein des Osterfeuers ein und lauschten eine Weile der erwachenden Natur, bevor die Osterkerze am Feuer entzündet wurde. Nachdem die Gemeinde dann schon in der dunklen Kirche Platz genommen hatte, zogen Pfarrerin Jost und die Konfirmanden mit der Osterkerze und dem Altarschmuck ein und schmückten den kahlen Altar. Worte aus der Bibel machten deutlich, warum dies keine Nacht wie alle anderen war. Schließlich wurde das Licht der Osterkerze an die Besucher verteilt und ein Kerzenmeer erleuchtete den Raum, als dazu auch noch Glocken und Orgel wieder erwachten, die seit Karfreitag geschwiegen hatten. Nach einer Tauferinnerung und dem Abendmahl ging der Gottesdienst zu Ende als es draußen schon hell geworden war.

Doch damit endete die Osternacht nicht, denn alle waren wieder herzlich zum großen Osterfrühstück ins Gemeindehaus eingeladen, dass ein Team fleißiger Helfer schon liebevoll vorbereitet hatte. So gestärkt, klang der Morgen langsam aus.

Ein herzliches Dankeschön allen Helfern und Mitwirkenden, die zu so früher Stunde unterwegs waren!

28.03.2016
by Carsten Stork
Gemeindebrief Frühjahr 2016

Der Gemeindebrief Frühjahr 2016 steht ab sofort zum Download bereit. Hier finden Sie ihn.

06.03.2016
by Axel Koßwig
Matthäus singt wieder!

Sie haben Spaß an Musik und Lust am Singen? Dann kommen Sie in unseren neuen Chor. Unter der Leitung von Verena Bornkessel (Musiklehrerin an der Leibnizschule) wird ein neuer gemischter Chor, der alles zwischen Klassik und der Moderne darbieten möchte, gegründet
Erste Probe: Donnerstag, 14.01.2016 um 20.00 Uhr im Gemeindehaus
Wir freuen uns auf Sie!


03.01.2016
by Axel Koßwig
50 Jahre Evangelische Matthäuskirchengemeinde

Am ersten Adventssonntag (29.11.) feierte die Matthäuskirchengemeinde ein ganz besonderes Jubiläum: Exakt auf den Tag genau vor 50 Jahren wurde ihr Gotteshaus in der Daimlerstraße eingeweiht. Zu diesem Anlass hatte die Gemeinde ihre rund 2200 Mitglieder zu einem Festgottesdienst mit Pfarrerin Sandra Jost und anschließendem Empfang im Gemeindezentrum eingeladen. Die Predigt hielt der Propst für Süd-Nassau Oliver Albrecht, die anschließenden Grußworte sprach Eberhard Busch, der Vorsitzende des Kirchenvorstands. Für eine gelungene musikalische Begleitung sorgte das Nassauische Blechbläser-Ensemble.

„50 ist ein interessantes Alter, auch für eine Kirchengemeinde“, begann Propst Albrecht seine Predigt. „Es leben noch Menschen, die wissen, wie es hier aussah, bevor die Kirche errichtet wurde. Es sind Menschen aus der Gründergeneration, Pioniere, die sich daran erinnern können, wie der damalige Gesamtkirchenvorstand Ende der 1950er Jahre auf Anregung von Pfarrer Karl-Ernst Stumpf weitsichtig erkannte, dass man den Menschen in die neuen Siedlungsgebiete hinein nachfolgen müsse“, fuhr Albrecht fort. Tatsächlich ließ Architekt Wilhelm Neuser den 30 Meter hohen und freistehenden Glockenturm direkt an der Straße, die Kirche und das Gemeindezentrum jedoch nach hinten versetzt errichten. Auf diese Weise sollte in der neuen Siedlung ein öffentlicher Platz für

Begegnungen geschaffen werden. Albrecht wagte – in Anlehnung an das Zitat des ehemaligen Bundesaußenministers Joschka Fischer, mit vierzig schaue man zurück in die Vergangenheit, mit fünfzig blicke man in die Zukunft – auch einen Blick nach vorne. „Um die Zukunft der Matthäuskirchengemeinde brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Denn sie wird hier im Westen Wiesbadens gebraucht – von Gott und für die Menschen“, sagte er den zahlreich erschienen Besucherinnen und Besuchern.

Ein Mann der ersten Stunde, wie Propst Albrecht es beschrieb, ist auch Eberhard Busch, Vorsitzender des Kirchenvorstandes und stellvertretender Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstandes. „Die Matthäuskirchengemeinde ist meine kirchliche Heimat. Ich gehörte zu den ersten Konfirmanden und feiere 2016 Goldene Konfirmation“, erzählte er. Deshalb freute es ihn besonders, einer Frau der ersten Stunde am Ende des Festgottesdienstes eine Dankesurkunde überreichen zu dürfen: Liesel Burghard, die am 1. August 1965 ihren Dienst als Kantorin der MatthäusKirchengemeinde angetreten hatte, wurde für ihr 50-jähriges Wirken geehrt. Danach begrüßte Busch Gabriele Schmidt, Vorsitzende des Dekanatssynodalvorstandes, sowie die Ortsvorsteher Angelika Kopp und Gunther Ludwig aus den beiden Einzugsgebieten der Kirchengemeinde Rheingauviertel/Hollerborn (Kopp) und Klarenthal (Ludwig). Busch überreichte ihnen Danke-Steine für ihre Spenden, die in die geplante Kirchensanierung fließen werden.

Als weitere Gäste hob Busch den Verein „Seelsorge in Notfällen“ (SiN), in dem er sich selbst ehrenamtlich engagiert, sowie die Wiesbadener Kindernothilfe und die Evangelische Stadtmission hervor. Es ist mittlerweile Tradition, dass alle drei das Gemeindezentrum für Teamtreffen und Veranstaltungen mit benutzen. „Eine Kirchengemeinde, die wie unsere in einer Randzone der Stadt liegt, hat es nicht einfach“, erklärte Busch. „Deshalb stehen unsere Türen auch für andere offen.“ Die Mehrfachnutzung der Räume, so Busch, sei mit Sicherheit ein Modell der Zukunft.

Andrea Wagenknecht

03.12.2015
by Öffentlichkeitsarbeit
Einführung des neuen Kirchenvorstandes

„Der heutigen Gottesdienst stand ganz im Zeichen der Einführung des neuen Kirchenvorstandes.
Zunächst wurde von Frau Pfarrerin Sandra Jost die scheidenden Kirchenvorsteher Frau Monika Seith und Herr Ulrich Stumpf mit einem Segen verabschiedet. Herr Eberhard Busch, Vorsitzender des scheidenden Kirchenvorstandes, gab einen Rückblick auf die zurückliegenden sechs Jahre, in denen der Kirchenvorstand Entscheidungen unter anderem über die Kircheninnenrenovierung treffen musste. Des weiteren musste eine Vakanz der Pfarrstelle überbrückt und eine neue Pfarrerin gewählt werden. Für dieses Engagement dankte der Vorsitzende dem Kirchenvorstand.
Nach der Predigt über Matthäus 6, 25-34, Verlesung der Verpflichtungserklärung, der Bestätigung dieser durch den neuen Kirchenvorstand sowie der Zustimmung der Gemeinde, war der neue Kirchenvorstand eingeführt.
In einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus wurde bei Sekt, Kaffee und kleinen Leckereien, die der Müttertreff vorbeireitet hat, gefeiert.
Am Dienstag, 15. September 2015 tritt der Kirchenvorstand zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

13.09.2015
by Öffentlichkeitsarbeit